Produktinformationen
Baurundholz
Die Herstellung von Rundhölzern, die auch als Baurundhölzer bezeichnet werden, erfolgt aus Baumstämmen oder Stammabschnitten, die entastet, entrindet oder rundgeschält werden.
Baurundhölzer werden in der Regel nicht weiterverarbeitet, sondern kommen als Pflock oder Pfahl zum Einsatz. Dabei dienen sie als Masten, Pfosten, Dalben, Rammpfähle, Palisaden oder Stützen.
Herstellung von Rundhölzern
Auch Baurundhölzer müssen in Deutschland bestimmten Qualitätsanforderungen entsprechen, wobei diese in der DIN 4074-2 (Bauholz für Holzbauteile, Gütebedingungen für Baurundhölzer) festgeschrieben sind.
Die direkte Verarbeitung von Rundholz kann als eine traditionelle Holznutzungsform im Bauwesen beschrieben werden. Aufgrund der Tatsache, dass ganze Baumstämme jedoch anfällig dafür sind, auf der vollen Länge bis in den Kern hinein aufzureißen, ist es notwendig, sie einem aufwendigen Trocknungsprozess zu unterziehen. Darüber hinaus müssen adäquate Zimmermannsverbindungen eingesetzt werden. Heutzutage wird kammergetrocknet und Baurundholz exakt auf den gewünschten Durchmesser gefräst.
Einsatzgebieten von Baurundhölzern
- Errichtung von einfachen Nebengebäuden wie Pavillons, Carports, Lagerhütten
- Absperrungen wie Geländer oder Zäune
- Errichtung von Spielplätzen
- Radstege, Fußstege, Befestigungen von alpinen Steigen sowie Wanderwegen, Bade- und Bootsstege
- Masten für Telefon- oder Niederspannungsfreileitungen
- Palisaden
- Lärmschutzwände
- Wasserbau und Lawinenverbauungen
Die Verwendung von Baurundhölzern für die genannten Zwecke ist einerseits auf technische Gründe und andererseits auf ihr rustikales Erscheinungsbild zurückzuführen.