Produktinformationen
Brettschichtholz (BSH)
Höhere Festigkeiten, freiere Formen und größere Dimensionen. Durch die Verwendung von Brettschichthölzern ist es — im Gegensatz zu Vollhölzern — möglich, höhere Festigkeiten, freiere Formen und größere Dimensionen zu erreichen. Dies ist unter anderem dadurch bedingt, dass die naturgegebenen Abmessungsbeschränkungen überwunden werden können.
Während beim Balkenschichtholz die Holzlagen in der Regel parallel zur längeren Seite des Querschnitts verlaufen, ist bei Brettschichthölzern meist das Gegenteil der Fall.
Balkenschnittholz und Balkenschichtholz
Sogenanntes Balkenschnittholz wird zur industriellen Produktion von rissminimierten und formstabilen Balken verwendet. Zur Herstellung von Balken werden zwischen zwei und fünf Kanthölzern, Bohlen oder Brettern faserparallel und flachseitig zusammengeleimt — dies bringt unter anderem den Vorteil der effektiven Nutzung der Rohholzressourcen mit sich.
Balkenschichtholz, welches aus zwei oder drei Lagen Vollholz besteht, wird auch als Dual- oder Triobalken bezeichnet. Um einer Verwechslung von Balkenschicht- und Brettschichtholz vorzubeugen, sollte das Balkenschichtholz keinesfalls als Leimholz, Lamellenbalken oder Lamellenholz bezeichnet werden.
Grundsätzlich ist eine Verwendung von Balkenschichtholz lediglich in den Nutzungsklassen 1 und 2 erlaubt — dies zumindest verlangt die DIN EN 1995-1-1/NA. Darüber hinaus ist eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Balkenschichtholzes notwendig.